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Umwelt: Pack den Wald in den Tank ? der Holzgasanlage

Aachen. Wenn alles klappt werden rund 5 Prozent des Aachener Stroms ? das entspricht einer Versorgung von etwa 20.000 Haushalten ? ab Herbst 2006 aus dem Wald kommen. Denn die Stadtwerke Aachen AG (STAWAG) plant den Bau einer Biomasse-Anlage nach einem bundesweit einmaligen, neuen Verfahren. Zwar gibt es schon ?hnliche Holzgasanlage ? eine Pilotanlage und eine Gro?anlage ?, jedoch plant die STAWAG die erste Anlage Deutschlands, in der umweltfreundlicher Strom erzeugt wird.

Entstehen wird die neue Anlage auf dem Gel?nde der RWTH in Seffent-Melaten. Verschiedene Hochschulinstituten begleiten im Rahmen der Wissenschaftskooperation ("Koordinationsstelle Biomasse") zwischen RWTH und STAWAG die Planung und den Bau der Anlage zur Holzvergasung. "Die STAWAG wird durch das Projekt Holz zum Vorreiter in der Biomasse-Nutzung und investiert in die Energieversorgung der Zukunft," sagte STAWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Attig gestern vor der Presse. Da die weltweiten ?lvorr?te zur?ckgingen, k?nne man heute "aufgrund der langen Planungszeiten Investitionen in nachwachsende Rohstoffe" nicht mehr aufschieben.

Das "Projekt Holz" starte diesen Monat ins Genehmigungsverfahren, mit einem Baubeginn rechne man ab Mitte kommenden Jahres, hie? es. Rund 27 Millionen Euro seien an Investitionen zwecks Neubau n?tig. Zum sp?teren Betrieb der Anlage w?rden j?hrlich zirka 75.000 Tonnen Holz ? das w?ren rund 10 Lastwagenladungen t?glich ? ben?tigt. Projektleiter Dr. Markus Hakes sagte, das "Biomassekraftwerk soll nachwachsende Rohstoffe f?rdern". Es werde nur Frischholz genutzt, das in der Region im Umkreis von 50 bis 75 Kilometer geschlagen werde. Hakes: "Wenn Sie demn?chst durch den Wald gehen, k?nnen Sie den Strom wachsen sehen."

Den Bau der Holzgasanlage, die den Brennstoff f?r mehrere Blockheizkraftwerke in Laurensberg, am Bendplatz, in Seffent-Melaten und auf der H?rn liefern soll, wertete STAWAG-Vorstandsvorsitzender Attig als wichtigen Schritt hin zu mehr Eigenerzeugung von Strom und W?rme. Das st?rke auch die Unabh?ngigkeit von gro?en Stromproduzenten und von den Entwicklungen am Gro?handelsmarkt. Obendrein bedeute die Holzgasanlage eine Aufwertung f?r den Wirtschaftsstandort Aachen. Attig erg?nzte: "Durch unser Projekt Holz wird Aachen ein Mal mehr zur ?kologischen Stadt der Zukunft." Zudem w?rden dauerhaft ?ber 40 neue Arbeitspl?tze geschaffen.

Dr. Christian Wirtgen von der RWTH-"Koordinationsstelle Biomasse" sagte, man werde das Projekt auf der kommenden Hannover-Messe vorstellen. [? Michael Klarmann; f?r AN]
3.12.04 15:49
 
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