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Humor: "Titanic Boygroup" und der dreist?ndige Mix aus Zoten, Spott und Ironie [update: link zur AN]

Aachen. Sie ist wohl die einzige "Boygroup" ohne Waschbrettbauch, nutzt die B?hne nicht zum tanzen oder singen und sorgt dennoch f?r ausgelassene Stimmung: die "Titanic Boygroup" des Frankfurter Satiremagazins "Titanic". Das Trio gastierte am Montag auf Einladung des RWTH-Kultur-AStA in der Aachener Klangbr?cke und sorgte mit einem dreist?ndigen Mix aus Zoten, h?mischen Spott und feinster Ironie f?r (teils un)gepflegte Gaudi.

Pr?sentiert wurden dabei H?hepunkte aus der fast 25-j?hrigen Geschichte des "endg?ltigen Satiremagazins". Als "Pilot durch den Abend" f?hrte dabei der Ex-Titanic-Chefredakteur Oliver Maria Schmitt, begleitet vom jetzigen Blattchef Martin Sonneborn sowie "dem Gr?nder" Thomas Gsella. Und nat?rlich hagelte es Anekdoten. Etwa zu Titelbl?ttern und Satireaktionen. Und manchmal reichten auch schlicht gelesene Texte aus dem Blatt, dem nichts heilig ist und das ?ber alles und jeden l?stert.

Etwa ?ber die "Schlagerfuzzis" Flippers, bei deren Konzert Schmitt sich als Zeitungsreporter einschlich. Deren Fans w?rden in Fachkreisen "Silberzwiebeln" genannt. Gemeint waren damit Frauen mit silbergrauem Haar, die bei "gepflegter Altersstiftlautst?rke" zu "schunkelnden Hirnschw?mmen" wurden und von denen die Musiker selbst sagten, da hocke wieder ein "Massengrab, da lohnt sich nicht mal die Heimfahrt mehr".

Kraftausdr?cken nicht abgeneigt, mochte es Gsella dennoch oft poetischer. So las er aus einem Gedichtband ?ber die Schwangerschaft seiner Freundin und die Geburt seiner Tochter, also eine "Chronik nach der Infizierung der Freundin". ?ber eine Moderation eines Fu?ballspiels zwischen Deutschland und Russland berichte er auch. Angek?ndigt gewesen sei das Titanic-Team im "stickigen Bierzelt" als Gerd Rubenbauer. Zur L?nderpartiestatistik sei ihnen eingefallen: "Elf Siege und vier Niederlagen f?r Deutschland, wobei Stalingrad nat?rlich doppelt z?hlt."

Sonneborn berichtete von Aktionen, mit denen man eine "kleine antisemitische Spa?partei mit Pornoelementen" (FPD) und die SPD ("Mit Anstand verlieren!") l?cherlich machte. Heute ist er selbst Parteiboss, n?mlich von "Die Partei" ? inklusiver Aachener Ortsgruppe. Sonneborn: "Wir vertreten eine populistische Forderung: Wir bauen die Mauer wieder auf." K?rzlich sei man damit auch auf der Titelseite der "Dresdener Morgenpost" gelandet. ?berschrift: "Irre Titanic-Partei fordert den Abriss der Frauenkirche." Was daran denn falsch sei, sinnierte Sonneborn laut. Schlie?lich brauche man die Steine zum Wiederaufbau der Mauer zwischen Ost und West. [? Michael Klarmann; f?r AN] (Hier ?brigens das Original, und
HIER was draus wurde...)
2.12.04 15:32
 



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