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Rechts: Ruhestörung in dem National noch nicht ganz befreiten Haus

Düren. In einem ungewöhnlichen Nachbarschaftsstreit zwischen Teilen der Mieterschaft und einer Familie, deren Söhne teilweise der rechten Szene angehören, laufen nun offenbar auch Ermittlungen wegen Ruhestörung. Wie „Klarmanns Welt“ aus den üblicherweise gut informierten Kreisen erfuhr, richtet sich eine neue Anzeige wegen des Verdachts auf Ruhestörung gegen einen mit den Neonazis befreundeten Mieter. Wie berichtet [1], fühlen sich Mieter in dem Haus in der Schoellerstraße von Mitgliedern der Familie und unterdessen wohl auch dem nun Angezeigten bedroht und beleidigt. Neben den betroffenen Senioren fühlt sich zudem eine Transsexuelle bedroht, erfuhr „Klarmanns Welt“. Dem 44-jährigen, der gerade eine Geschlechtsumwandlung durchlebt, soll man gedroht haben, er sei eine „schwule Sau“ – so etwas wie ihn müsse man „platt machen“. So soll einer der Neonazis gegenüber seinem Vater im Beisein der Transsexuellen geäußert haben: „Na, Papa, sollen wir die schwule Ratte platt machen. So einen können wir nicht im Haus gebrauchen.“ Auf einen späteren Hinweis durch andere Mieter, vor dem Grundgesetz in Deutschland seien alle gleich, soll man sinngemäß erwidert haben: „Wir haben unsere eigenen Gesetze, wir haben kein Grundgesetz nötig!“

Ermittelt wird in dem Nachbarschaftsstreit nun offenbar wegen des Verdachts der Beleidigung, Bedrohung, Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen [2], Ruhestörung und möglicherweise auch wegen eines Anfangsverdachts der versuchten Körperverletzung. Offenbar muss sich die Polizei künftig auf weitere Strafanzeigen einstellen, da die Betroffenen dem Vernehmen nach wohl fortan alle von ihnen als Straftaten angesehenen Zwischenfälle zur Anzeige bringen wollen. [© Klarmann]

[Lesermeinungen zu diesem Beitrag (geben nicht unbedingt die Meinung vom KW wieder; KW behält sich Sinn wahrende Kürzungen vor)]
–– Karsten; Kameradschaft Aachener Land: „morgen wollte mal was zu deinem artikel über den streit im haus sagen und zwar ist es vorteilhaft wenn man beide seiten hört [...] der die anzeigen macht [...] hat nicht ohne grund mit alle leuten im haus und nachbarschaft streit [...] will jetzt net alles hier sagen sonst weiss er ja schon was ihm aufem gericht erwartet aber wäre nett wenn du mal beide seiten hörst.“ (Antwort: Im Endeffekt richtig, allerdings hatte ich bislang aus vielfacher Erfahrung – u.a. bei früheren Verfahren – nicht das Gefühl, dass diese Gesprächsbereitschaft vorhanden war. Eher düngte mich, die Stimmung gehe in eine ganz andere Richtung gegenüber das „Klarmännchen“. Hätte man sicherlich im Umfeld des „Erntedankfestes“ mal ansprechen sollen, die Sache. Jedoch lagen zuvor auch vonseiten unbeteiligter Nachbarn aus der Schoellerstraße sowie zuvor der Euskirchener Straße Infos vor, die die Version der Gegenseite stärkt. Beim nächsten Treffen einfach mal ansprechen, spätestens, wenn der Prozess terminiert ist. mik)
(Ergänzung am 31. Oktober, 13.50 Uhr, gepostet)

[1] National befreites Haus?
[2] Verfahren wegen verfassungsfeindlicher Kennzeichen im Nachbarschaftsstreit
29.10.06 12:00
 



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