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Rechts: Vortrag zum RWTH-SuperC vor rechter Burschenschaft sorgt f?r Wirbel

Aachen. Allerorten herrscht Entsetzen ?ber die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien und kaum jemand will etwas mit Neonazis zu tun haben. Vergangene Woche aber hielt Roland Gaschnitz, Sprecher des SuperC-Erdw?rmeprojektes, einen Vortrag ?ber das RWTH-Prestigeobjekt im Haus der Burschenschaft Libertas Br?nn. Antifaschisten bezeichnen diese als "neofaschistisch". W?hrend der TH-AStA in einem Offenen Brief "alle Angeh?rigen der RWTH auffordert", zuk?nftig keine solchen Referate zu halten, empfindet auch Gaschnitz seinen Vortrag als einen Fehler.

Der AStA bezeichnet in seinem Schreiben die Burschenschaft Libertas Br?nn als zum "rechten Rand des Aachener Verbindungsspektrums" zugeh?rig. Mit solchen Vortr?gen biete man ihr aber "ein Forum zur Selbstdarstellung in der ?ffentlichkeit". Weiter hei?t es: "Ein offizielles Auftreten der RWTH bei der Libertas Br?nn kann unserer Meinung nach das Ansehen der Hochschule in der ?ffentlichkeit sch?digen." Das Antifaprojekt an den Aachener Hochschulen kritisiert gar, dass "die Neonazis wiederum mit einem Wissenschaftler gl?nzen", was ihnen gesellschaftliche Anerkennung verschaffe.

Nach Recherchen der "Nachrichten" ist die Burschenschaft wegen des von ihr vertretenen v?lkisch-nationalen Gedankengutes selbst unter konservativen Studentenverbindungen umstritten. Der neu in den Stolberger Stadtrat gew?hlte NPD-Ratsmann Oliver Harf geh?rt etwa der Libertas Br?nn an ? und fungiert als ?rtlicher NPD-Pressesprecher. Die Burschenschaft veranstaltete auf ihrem Anwesen am Muffeter Weg zudem eine Reihe von Vortr?gen mit Referenten, die dem ?u?erst rechten und neonazistischen Spektrum angeh?rten ? etwa Pers?nlichkeiten von NPD und Republikanern.

"Wir finden es unhaltbar, dass die Projektgruppe SuperC Geotherm, ein Aush?ngeschild der RWTH, gemeinsam mit (solchen) Referenten (...) genannt werden kann", schreibt der AStA daher. Gaschnitz stimmt dem zu. Die Burschenschaft habe um den Vortrag angefragt, aber erst kurz davor sei ihm deren politischer Hintergrund mitgeteilt worden. Innerhalb des Projektes sei dann entschieden worden, dass er als Sprecher der ihm von RWTH, NRW und EU auferlegten Informationspflicht nachkomme.

"Wenn bei dem technischen Vortrag politische ?u?erungen gefallen w?ren, w?re ich sofort gegangen," sagt Gaschnitz zum heute f?r ihn "sehr unangenehmen Vortrag", dem vier Burschenschaftler beiwohnten. "Solche Vortr?ge, egal ob vor religi?s fanatischen, rechts- oder linksextremen Gruppen", so Gaschnitz, "w?rde ich nicht mehr halten." [? Michael Klarmann; f?r AN]

Mehr zu Querverbindungen der Libertas Br?nn:
-> Einzug von NPD-Ratsmann Harf in den Stolberger Stadtrat
-> Rund 40 Rechtsextreme dominieren Abschlussfest von Kehraus-Aktion in Stolberg
-> Burschen, wollt ihr ewig Sterben...?
-> Hitlerkult, Todesstrafe und Totschlagargumente (siehe Kommentar-Posting 1)
-> Ein Anthrax-Brief an die j?dische Gemeinde oder warum ein Berliner Burschenschafter einen Hooligan verteidigt (siehe Kommentar-Posting 2)
-> Die Liberten und die "Wehrmachtausstellung" (siehe Kommentar-Posting 3)
-> Die Liberten, Schwab und die Fachschaft Philo (siehe Kommentar-Posting 4)
2.11.04 20:48
 



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