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Links: Hausbesetzerdemo endete als schwarzgr?ner Zug durch die Innenstadt

Aachen. Begleitet von rund 50 Polizisten haben am Samstag knapp 70 Hausbesetzer und deren Sympathisanten f?r die Schaffung eines "Sozialen Zentrums" demonstriert. Vom Bahnhof aus zogen sie lautstark unter dem Motto "Freir?ume erk?mpfen" durch die Innenstadt bis zum Marktplatz. Zweitweise kam es zu Verkehrsbehinderungen. Bis auf kleinere Rangeleien und einen durch die Polizei erteilten Platzverweis gab es keine Zwischenf?lle.



Urspr?nglich war der Protestzug als Abschluss der "symbolisch auf eine Woche begrenzten" Hausbesetzung in der Schildstra?e (wir berichteten) gedacht gewesen. Obschon diese am Dienstag nach Gespr?chen mit Vertretern der rotgr?nen Ratsmehrheit beendet wurde und man den linken Politaktivisten in Aussicht stelle, ihnen eine st?dtische Immobilie f?r ihr "Soziales Zentrum" (SZ) zu ?berlassen, hielten die Besetzer an der Demo fest. Polizeilich angemeldet hatten sie diese jedoch nicht. Das f?hrte zu Beginn zu Verz?gerungen, da das massive Polizeiaufgebot die meist der autonomen Szene zugeh?rigen Protestler erst nach Benennung eines Versammlungsleiters losziehen lassen wollte.



Dass die Demo nach kleineren Rangeleien und einst?ndiger Diskussion doch noch starten konnte erm?glichten Vermittlungen der Ratsherren G?nter Schabram (Gr?ne) und Horst Schnitzler (UWG). Schabram sagte den "Nachrichten", streng genommen sei es eine "illegale Veranstaltung. Ich h?tte mir gew?nscht, jemand h?tte die Demo angemeldet und w?rde dazu stehen." Da sich trotzdem niemand als Gespr?chspartner zur Verf?gung stellte, ?bernahm zwecks Deeskalation Schnitzler spontan die Aufgabe. Dass ein Ratsherr eine Demo von Hausbesetzern und Linksautonomen durch Aachen anf?hrte, d?rfte ein Novum sein.



Die Forderung vonseiten der Besetzer nach einem selbst verwalteten SZ nebst Bauwagenplatz steht seit Herbst 2002 im Raum. Beides soll ihrer Auffassung nach ein Ort sein f?r unkommerzielle kulturelle, politische und soziale Arbeit, offen f?r Vertreter von Subkulturen. Bekr?ftigt wurde vonseiten der Demonstranten, man erwarte von den rotgr?nen Ratsvertreter, dass sie sich an die "im Gespr?ch getroffenen Abmachungen halten. Sonst wird mensch sich weiter um eigene R?umlichkeiten bem?hen," hie? es in einem Redebeitrag am Samstag.



Bei der Schlusskundgebung soll einer der Protestler Polizisten auf dem Markt als "Bullen" beleidigt haben. Nach vorl?ufiger Festnahme zwecks Personalienfeststellung wurde ihm ein befristeter Platzverweis f?r den Innenstadtbereich erteilt. [? Michael Klarmann; f?r AN]
31.10.04 20:21
 



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