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Rechts: Ironie des Schicksals – Rechtsextreme feiern den Tod Paul Spiegels

Schon im März hatten Neonazis ihren aggressiven Antisemitismus sarkastisch ausgelebt. In Internetforen schrieben sie hämische Kommentare darüber, dass der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, schwer erkrankt sei. Angemerkt wurde indes, Spiegel sei "austauschbar" und man müsse daher die ganze Macht des Judentums brechen. Seit Spiegels Tod am vergangenen Sonntag sprudeln Häme und Judenhass nun förmlich über. "Schurken leben auch nicht ewig", lästern zwei der wichtigsten Portale deutscher Neonazis, das Störtebeker-Netz und Altermedia gleichlautend. Und lenken nur scheinbar wieder ein: "Doch soll man uns nicht nachsagen, dass wir gegen die guten Sitten verstoßen, indem wir Toten nicht Gutes nachsagten – gut das er tot ist." WEITER

[Lesermeinungen zu diesem Beitrag (geben nicht unbedingt die Meinung von KW wieder; KW behält sich Sinn wahrende Kürzungen vor)]
–– Störtebeker-Netz/Altermedia: "Aus Klarmanns Zauberwelt: Nationale Reaktionen auf biologische Abbaubarkeit Paule Spiegels aus linker Sicht (...) Das Echo welches unser bescheidener Nachruf auf den verblichenen Judenführer in gewissen linken Kreisen auslöste, kann man nicht ohne gewisses Amüsement betrachten. So wurden wir auf einen Artikel des nordrhein-westfälischen TAZ-Journalisten Michael Klarmann aufmerksam gemacht, der (...) regelrechte Blitze politisch korrekten Zorns über das pietätlose Verhalten deutscher Nationalisten gegenüber dem nun der Verwesung anheimgegebenen Halbgottes der veröffentlichten Meinung sprühen ließ. Da wir in seiner Suada eine gewisse Rolle spielen, sei es uns gestattet, dieses Genrewerk politisch überkorrekter Betroffenheitsheuchelei auch zur Erbauung und Belehrung unserer Leser zu benutzen. (...) Wir verstehen nicht was Genosse Klarmann hat? Wenn augenscheinlich religiös angehauchte Leser der Meinung sind, daß Spiegel aufgrund seiner Sünden die Hölle verdient hat, so ist es ihr gutes Recht, sich darüber Gedanken zu machen, wie es ihm zur Stunde dort wohl ergehen mag. Gut, die Phantasien mögen vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber schlimmer als das was Dante Alighieri seinen persönlichen und politischen Gegnern über ihren Werdegang in Hölle und Fegefeuer alles so nachsagt, ist dies hier auch nicht. Darüber hinaus steht es natürlich Genossen Klarmann frei, selber zur Hölle zu fahren, um uns dann zu beweisen, daß unsere Leser mit ihren Phantasien daneben liegen. (...) juristischen Rachephantasien unseres entrüsteten Kollegen (...)"
(Ergänzung am 9. Mai, 15.40 Uhr, gepostet)
–– „Fruchtfleisch“: „Was soll der Artikel? Ich kann an den von Klarmann angeführten Zitaten nichts Strafbares erkennen. Nicht jeder muss den Tod eines anderen Menschen bedauern. Michael Klarmann ist ein jüdischer Name.“ (Anmerkung: Zitat aus dem Forum des Heise-Verlags.)
(Ergänzung am 11. Mai, 9.40 Uhr, gepostet)
3.5.06 09:49
 
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