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Rechts: Drohungen aus der vermeintlichen Anonymität des Webs heraus...

Aachen/Stolberg. Neonazis aus der Region nutzen immer mehr das Internet, um Migranten und politischen Gegner [1] persönlich zu drohen. „Klarmanns Welt“ berichtete Ende August schon davon, dass eine Schwarzafrikanerin eine Drohmail erhielt [2]. Nun wurde ein Fall bekannt von einem Neonazi, der einen Jugendlichen aus Aachen mittels Mails und Kommentaren innerhalb des „YouTube“-Videoportals droht. Der Neonazi beschimpft den Jugendlichen dabei via Mail als „zecke“, dessen wahre Identität die Neonazifeindaufklärung „anti antifa“ bekannt sei. Der sich anonym wähnende Neonazi nennt dann einige Vorfälle, wo der Jugendliche ihm als Linker und Antifaschist aufgefallen sei. „anti antifa is watching YOU!“ heißt es dann weiter, später ergänzt um Hinweise darauf, dass man den Namen und die Adresse des Jugendlichen kenne.

Der Neonazi gibt bei „YouTube“ an, 23 Jahre alt zu sein und in Stolberg zu leben. Er hat unter anderen drei Videos ins Web eingestellt, die zu rechten Liedern Bilder vom Zweiten Weltkrieg oder Aufmärsche der Nationalsozialisten zeigen. Am Ende der Videos erscheinen dann jeweils Bilder von dem Autor dieser Zeilen mit dem Hinweis, dieser sei ein „Hurensohn“. Veröffentlicht wurden die Filme – zu denen auch beleidigende Kommentare gegen den Autor dieser Zeilen erschienen – zuerst infolge von Berichten in „Klarmanns Welt“, die darauf hinwiesen, dass auch regionale Neonazis unter „YouTube“ eigene Videoclips mit volksverhetzenden Inhalten und verbotenen Symbolen aus der Nazizeit eingestellt haben.

Neben dem Stolberger, der nun einem Jugendlichen drohte, hatte seinerzeit auch ein junger Mann unter dem Nickname „HooliganStolberg“ selbst produzierte Clips gegen den Autor dieser Zeilen bei „YouTube“ online gestellt. Wie „Klarmanns Welt“ erfuhr, steckt hinter den Clips ein 18- oder 19-jähriger Auszubildender aus Stolberg. Er gehörte zu einer Gruppe von rund zehn Neonazi-Hooligans, die Ende August im Vorfeld des Konzertes der rechten Hooligan-Band „Kategorie C“ eine antifaschistische Demonstration auf dem Aachener Marktplatz provozieren wollte. Der junge Mann gehört den rechtsradikalen Alemannia-Fans an und hat neben rund 11.000 – meist unpolitischen – Unterzeichnern ebenso einen Fan-Aufruf unterzeichnet, der während der Diskussion um den Neubau des Tivoli-Stadions dafür eintrat, dass das Stadion des Fußballklubs nicht in Würselen, sondern in Aachen gebaut werden soll. [© Klarmann]

[1] ...und dem Autor dieser Zeilen...
[2] Nazi***** droht Schwarzafrikanerin an, an ihr ein Exempel zu statuieren
27.12.07 11:11
 



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