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Rechts: Schlägerei zwischen Farbigen und NPD-Leuten in Düren

Düren. Einer Stellungnahme der NPD zufolge hat es in der Nacht von Freitag auf Samstag in Düren eine schwere Schlägerei zwischen Farbigen und NPD-Leuten gegeben. Dabei wurde der „Ordnerdienstleiter“ der Dürener NPD so schwer verletzt, dass er zuerst ambulant behandelt werden und laut NPD sogar im Klinikum Aachen operiert werden muss(te).

Auslöser für die Schlagerei war laut NPD, dass ein „Kamerad“ mit seinem Auto am Dürener Bahnhof anreisende Rechtsextremisten abholen wollte. Bahnhof und die nahe gelegene Kneipe „Gütershop“ waren Treffpunkte, um gemeinsam zu einem rechten Aufmarsch gegen den G8-Gipfel abzureisen. Laut NPD bewarfen dabei zwei Farbigen den PKW mit einer Bierflasche. Szenekreisen zufolge war der Wagenlenker ein Vertreter der „Anti Antifa Aachen-Düren“ aus Aachen.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls wollte der NPD-„Ordnerdienstleiter“ laut NPD die Täter „zur Rede stellen“. Daraus entwickelte sich offenbar ein lautstarker Streit an dessen Ende der NPD-Mann mit einem Gegenstand ähnlich eines Knüppels bewusstlos geschlagen worden sei. „Kameraden“ seien dann eingeschritten, so dass die Täter von dem Verletzten abgelassen hätten. Die NPD und befreundete Neonazi-Gruppen haben eine Belohung von 700 Euro auf die Ergreifung der bislang unbekannten Täter ausgesetzt. Die NPD erwägt zudem eine „groß angelegte Demonstration [...] in Düren durchzuführen,“ heißt es in dem Rundschreiben, offenbar gegen „Inländerfeindlichkeit“.

In ihrem Rundbrief erinnert die NPD zudem an einen ähnlichen Vorfall, der sich am 5 Januar ereignet hatte. Auch hierbei sei ein „Kamerad“ von Farbigen am Bahnhof niedergeschlagen worden. Laut NPD wurde das Verfahren dazu eingestellt, da ihr zufolge laut Staatsanwaltschaft Aachen „kein Öffentliches Interesse besteht“.

Der Vorfall hatte sich Szenekreisen zufolge ereignet, als Besucher die Gründungsfeier des NPD-Kreisverbandes Düren im Gütershop verlassen hatten und via Bahnhof abreisen wollten. Dabei seien die „Kameraden“, erfuhr „Klarmanns Welt“ seinerzeit aus Szenekreisen, von mehreren Farbigen angepöbelt worden. Daraus habe sich eine kurze Auseinandersetzung und ein Polizeieinsatz ergeben. Offenbar nahmen die Beamten seinerzeit die Personalien der Beteiligten auf. [© Klarmann]

[Lesermeinungen zu diesem Beitrag (geben nicht unbedingt die Meinung vom KW wieder; KW behält sich Sinn wahrende Kürzungen vor)]
–– „Politischer Soldat“, Kameradschaft Aachener Land: „Also ich würd nicht sagen, dass es eine ‚Schlägerei zwischen Farbigen und NPD-Leuten’ war, sondern eher ein Überfall... Mir drängt sich da quasi die Frage auf, wo der Aufschrei der Anständigen bleibt. Hätte Frau Harms den Vorfall nicht schon längst zur ‚Frage der Nationalen Sicherheit’ erklären müssen, wie der gute Herr Nehm seinerzeit in Potsdam? Damals war es EIN (!) Faustschlag, der Ermyas M. traf. In Düren waren Waffen im Einsatz und es beschränkte sich bei weitem nicht auf einen einzigen Schlag. Dass der Überfall rassistisch motiviert war, steht ja ausser Frage. Die Frage ist viel mehr: Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Der Vorfall schafft's wahrscheinlich nicht mal bis in die Lokalzeitungen. Das Verfahren wird sowieso eingestellt, weil's ja ‚nur’ ein ‚blöder Deutscher’ war. Ich finde, das riecht gewaltig nach Rassismus von den Menschen, die eben diesen ja sooooo verabscheuen.“ (Antwort: Und wieder sind die Medien alles schuld...bei schlechter Presse ja auch...wir sinds immer... mik)
(Ergänzung am 3. Juni, 20.05 Uhr, gepostet)
–– „Anti-Antifa Aachen-Düren“: „Ein NPD-Mitglied wird aufgrund seiner Nationalität – nämlich Deutsch – brutal, mit Hilfe von Waffen, zusammengeschlagen! Wenn ich Ihre Überschrift lese, werde ich schon ein bisschen wütend! Er wurde von hinten niedergeschlagen und in Ihrer Überschrift befindet sich das Wort ‚Schlägerei’. Es war einfach ein rassistischer Überfall auf einen Deutschen, der jetzt mit einem Schädelhirntrauma und weiteren schweren Verletzungen im Krankenhaus liegt. Und der Presse wird hier keine Schuld gegeben! Die Berichterstattung wird aber wie immer sehr bescheiden und unsachlich – fängt ja schon mit Ihrer Überschrift an – ausfallen! [...]“ (Antwort: Sachlichkeit? Womit begründen Sie denn, dass das NPD-Mitglied wegen seiner Nationalität bzw. Hautfarbe angegriffen wurde. Hat jemand der Angreifer ‚Scheiß Deutscher’ oder ‚Blöder Weißer’ gesagt? Mich würde in diesem Zusammenhang – ähnlich wie bei dem Vorfall in Krefeld – einfach der Gesamtdialog interessieren, ehe es zu einer Gewalttat kam. Den Dialog der Geiselnahme – s.u. – kenne ich schon, um mal gänzlich unsachlich zu werden... mik)
(Ergänzung am 3. Juni, 21.30 Uhr, gepostet)
3.6.07 15:07
 



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