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Links: "Soziales Zentrum" f?r Hausbesetzer-Szene r?ckt offenbar n?her



Aachen. Nach sieben Monate dauernden Verhandlungen zwischen Hausbesetzern und Vertretern der rot-gr?nen Ratsmehrheit zeichnet sich die Schaffung eines "Soziales Zentrums" (SZ) ab. Nach Recherchen der "Nachrichten" soll die ?berlassung einer st?dtischen Immobilie in der Ausschusssitzung des Geb?udemanagements am 28. Juni auf die Tagesordnung kommen. Ein Sprecher der Besetzer zeigte sich erfreut, denn angesichts des Sozialabbaus werde ein "Soziales Zentrum f?r Aachen eine Bereicherung" sein.



Vorangegangen waren seit dem Herbst 2002 Hausbesetzungen in der Goethe-, Lochner-, Otto- und Schildstra?e. Zudem hatten die linken Politaktivisten kurzfristig das historische Torbogenhaus des Alten Klinikum-Parks besetzt. Alle Aktionen waren verbunden mit der Forderung nach einem selbst verwalteten Haus f?r Jugend- und Kulturarbeit. Einem Konzept zufolge soll das ein Ort sein f?r unkommerzielle kulturelle, politische und soziale Arbeit, offen f?r Vertreter verschiedener Subkulturen. ?hnliche alternative Einrichtungen ? sie zahlen keine oder nur sehr geringe Mieten, tragen aber die Betriebskosten ? existieren in Wuppertal und Oberhausen.



Gespr?che zwischen Politaktivisten und Rotgr?n hatte im Herbst w?hrend der Besetzung in der Schildstra?e begonnen. Eingerichtet werden soll das SZ nun in einem vierst?ckigen Haus in der Kasinostra?e, direkt neben der Unterf?hrung zum Hauptbahnhof. Ein Sprecher der Besetzer, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, dass ein SZ-Tr?gerverein in Gr?ndung sei. Dessen zuk?nftiger Vorstand werde das Haus verwalten k?nnen. Man wolle weder Konzerte oder gr??ere Parties veranstalten, erg?nzte er hinsichtlich m?glicher Bef?rchtungen wegen L?rmbel?stigungen.



G?nter Schabram, Fraktionsgesch?ftsf?hrer der Gr?nen, und Martin K?nzer, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, best?tigten auf Anfrage das Ergebnis. Beide waren ma?geblich an den Gespr?chen beteiligt. K?nzer sagte, es gehe nun darum, dass Verwaltung und Besetzer pr?ften, unter welchen Bedingungen ein Nutungsvertrag abgeschlossen werden k?nne. Schabram sagte diesbez?glich, "vermieten ist besser als besetzen." Die Politaktivisten hatten immer versichert, sollten sie eine st?dtische Immobilie nutzen d?rfen, g?be es keine weitere Besetzungen mehr.



Offen ist nicht nur, ob, sondern auch, wie lange das Haus Domizil f?r ein SZ sein k?nnte. Die Stadt hat das Gem?uer ebenso wie ein Nachbarhaus nur erworben, um alles einmal abrei?en zu k?nnen. Denn im Rahmen des langj?hrigen Bahnhofsumbaus soll an dem jetzigen Standort einmal eine S?d?ffnung entstehen. [? Michael Klarmann; f?r AN]

2.6.05 18:38
 



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