Klarmanns_Welt

  Startseite
  Archiv



  Links
   Kunden:
   Aachener Friedenspreis
   Aachener Nachrichten
   Aachener Zeitung
   Archiv der Jugendkulturen
   Blick nach Rechts
   DJV (Bezirk Aachen)
   DJV-NRW
   Konkret
   Ox
   Telepolis
   
   Kunden (sporadisch):
   BpB
   PapyRossa
   Rheinische Post
   tageszeitung
   Visions



kostenloser Counter

IP

http://myblog.de/klarmann

Gratis bloggen bei
myblog.de



Rechts: NPD-Heinsberg gründet Ortsverband

Heinsberg. Einer Mitteilung der NPD zufolge hat die Partei nun einen eigenen Ortsverband Heinsberg gegründet. Bislang war im Bereich Heinsberg und Mönchengladbach ein NPD-Kreisverband Heinsberg/Mönchengladbach aktiv. Der neue Ortsverband schreibt, dank „stetig steigende[r] Mitgliederzahl war es möglich, im Kreis Heinsberg endlich Strukturen zu schaffen, die es ermöglichen werden, demnächst in jedem Ort Präsenz zu zeigen und eine weitere Verankerung in der Bevölkerung zu erlangen.“

Ortsverbandschef soll demnach der (Ex-)Neonaziskin Pascal Geyer sein, bislang von Antifaschisten als Mönchengladbacher Ratsherr und Mitglied der Bezirksvertretung Holt/Rheindahlen verortet. Geyer hat laut Antifa Düren während eines „Heldengedenkens“ am Volkstrauertag 2002 auf dem Soldatenfriedhof Vossenack die Fahne des in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerkes „Blood & Honour“ gehalten (rote Flagge, weißer Kreis und schwarzes, dreiarmiges Hakenkreuz). Zeitweise war er durch den großen Aufdruck einer „88“ im Lorbeerkranz auf dem Rücken seiner schwarzen Bomberjacke aufgefallen. „88“ steht als Code für „Heil Hitler“.

Geyer war u.a. Teilnehmer einer NPD-Aktion in Aachen zu Prozessbeginn gegen die Mörder der Eschweiler Geschwister Tom und Sonja im November 2003, Motto: „Todesstrafe für Kinderschänder!“ Als Ordner war er im „White Power“-T-Shirt aktiv während eines Aufmarsches in Stolberg im August 2002, Motto: „Arbeit zuerst für Deutsche!“ Zudem war er Teilnehmer eines Aufmarsches im Vorfeld des Volkstrauertages am 6. November 2004 in Erkelenz. Nach einem „Heldengedenkmarsch“ legten die Teilnehmer am Hochkreuz nahe der Soldatengräber des städtischen Friedhofs einen Kranz ab. Einer der zahlreichen Redner beendete vor den im Kreis angetretenen Neonazis und Fackelträgern seine Rede mit den Worten: „Heil den Kameraden. Heil Deutschland!“ [© Klarmann]
3.2.07 14:14
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung