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GegenRechts: Zieht Euch warm an, NPD und KAL: 700 zu X

Düren. In Düren haben am Dienstagabend rund 700 Menschen ein „Bündnis gegen Rechts“ gegründet. Der Gründung des breiten, kreisweiten Bündnisses aus Vereinen, Initiativen, Privatpersonen und Parteien wohnten in der Christuskirche auch zahlreiche Mitglieder von Stadt-, Kreis- und Kommunalparlamenten bei. Neben einer Sprecherin der evangelischen Kirche und einem Sprecher des Katholikenrates gehören dem Sprecherrat u.a. Bürgermeister Paul Larue (CDU), ein Vertreter des DGBs und ein Mitglied der Antifa Düren an. Ein „Kamerad“ der Neonazigruppe „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) bzw. der „Anti-Antifa Aachen-Düren“ versuchte im Eingang der Kirche, Filmaufnahme von der Veranstaltung zu machen. Die Polizei erteilte dem Neonazi einen Platzverweis. Da befürchtet worden war, dass Neonazis und NPD-Mitglieder die Veranstaltung stören wollten, waren rund 25 Polizeibeamte im Einsatz.

Schon zuvor hatten der Dürener NPD-Kreischef Ingo Haller sowie Mitglieder der KAL und des „Sturmbundes Aachen“ (SBA) eine Ratssitzung im Dürener Rathaus mit rund zehn Personen besucht. Dort wurde auch ein Papier verabschiedet, auf dessen Basis die Stadt Düren dem BgR beitreten soll. Einer der Rechtsextremisten – Aktivist der „Anti-Antifa Aachen-Düren“ – versuchte zu Beginn von der Zuschauer-Empore aus Filmaufnahmen von anderen Besuchern – etwa dem Autor dieser Zeilen und einem bekannten Antifaschisten – zu machen. Im Verlauf der Ratssitzung nahm er mit einem Aufnahmegerät alle Redebeiträge der Diskussion über den BgR-Antrag auf. [© Klarmann]

[Lesermeinungen zu diesem Beitrag (geben nicht unbedingt die Meinung vom KW wieder; KW behält sich Sinn wahrende Kürzungen vor)]

–– Ingo Haller, NPD-Kreisvorsitzender Düren: „Das stimmt ja auch nicht. der Antifaschist hat zu erst Bilder gemacht und auch noch Funktionsträger der NPD beleidigt und verbale Drohungen, während der Sitzung wurden ebenfalls keine Bilder gemacht oder Tonaufzeichnungen, auch wenn sich dies manch einer gewünscht hätte. Erwähnen sollte man wohl noch das sich unserer Politiker in der Stadtratsitzung erstmal ne 1/2 Std. gestritten haben, welche Form des Bündnisses man doch nehme. So hat man sich dank der CDU doch noch für die Form des Bündnisses gegen jegliche Gewalt ausgesprochen, also auch der Gewalt der Antifaschisten [...]. Unsere Berichterstatter werden sich heute auch noch zu der Versammlung Äußern dann wird sich die Zahl von 700 mit Sicherheit als ein kl Tippfehler heraus stellen und am ende bleiben 70 Personen. (Antwort: a.) nur keine Unruhe: der „Kamerad“ wollte Bilder machen; als ich ihn anherrschte, dies zu unterlassen, wies „Kamerad“ Haller ihn an, er möge es sein lassen und „das Ding weg stecken“, was dann ja auch geschah; b.) wenn keine Tonmitschnitte gemacht wurden, drängt sich die Frage auf, warum der „Kamerad“ das vorher nicht gezeigte Aufnahmegerät die gesamte BgR-Debatte über hoch hält, und das auch noch in Richtung der jeweiligen Redner [was in einer über Lautsprecheranlage zu hörenden Diskussion schon arg realsatirisch wirkte]; c.) NPD und KAL waren schon immer gut darin, ihre Gegner nach unten und sich selbst nach oben zu lügen, was man ganz gut auf den Bildern der KV-Gründungsfeier sehen konnte, wo neben vielen feien Plätzen wenige „Kameradinnen“ und „Kameraden“ zu sehen waren, deren Zahl letztlich mit 120 angegeben wurde. Mit erbsenzählerischem Gruß, der mik)
(Ergänzung am 31. Januar, 8.15 Uhr, gepostet)

–– Anti-Anitfa Aachen-Düren: „Falls Du von den Bilder auf unsere Seite sprichst, diese wurden um ca. 0 Uhr gemacht, als die offizelle Veranstaltung schon längst zu Ende war und Frei und Stolz einfach nochmal eine Zugabe spielten. Die Zahl 120 ist wohl realitischer, als Eure angeblichen 700. Wo waren denn diese 700 auf der Demo? Und welche Seite die Zahlen immer hochgeschaukelt hat, dürfte ja wohl klar sein und nicht erst seit rausgekommen ist, dass teilweise Leute für die Teilnahme an Antifa-Demos (nicht in Düren) bezahlt wurden.“ (Antwort: Herr 28, um Sie nun nicht mit dem Kürzel eines weiblichen Unterwäschestücks anzuschreiben. Das Privileg und Niveau, mich zu Duzen oder von mir geduzt zu werden, müssen Sie sich erst redlich erarbeiten. Indes: keine weiteren Putschversuche deswegen gegen meinen Freund Willibert! Man könnte ja meinen, Sie sind vom Verfassungsschutz beauftragt, die NPD abzuwirtschaften und somit indirekt zu meiner Arbeitslosigkeit beizutragen. Pfui! Headbangende Grüße, der mik. PS: Schönen Gruß auch an Ihren gestrigen Begleiter. Das Leben mag echt scheiße sein, aber nicht ich bin daran so sehr schuld, dass er mich durchweg immer so abgrundtief böse angeschaut hat. Ich bin doch nur ne Zecke...)
(Ergänzung am 31. Januar, 13.15 Uhr, gepostet)
30.1.07 23:58
 



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