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GegenRechts: 700 Menschen sagen: Hahaha, Anti-Antifa – oder anders: 700 Bunte gegen 5 Braune [update

Düren. In Düren haben am Sonnabend (18.8.) rund 700 Menschen gegen Rechtsextremismus, Neonazis und die zunehmenden Aktivitäten der NPD in Stadt und Kreis Düren demonstriert. In ihren Redebeiträgen wiesen Bürgermeister Paul Larue (CDU), der regionale DGB-Chef Heinz Kaulen, Pfarrerin Susanne Rössler, Dominik Clemens von der Antifa Düren und der Vorsitzende des Integrationsausschusses, Peter Koschorreck, darauf hin, dass in Düren kein Platz sein dürfe für Neonazis. Koschorreck erinnerte daran, dass sich viele Migranten in Düren eingelebt und integriert hätten. Nicht die Vertreter der NPD sollten bei den kommenden Kommunalwahlen in die Kommunalparlamente gewählt werden. Derlei gebühre vielmehr den seit Jahren in Deutschland lebenden und sich für ein friedliches Miteinander engagierenden Vertretern verschiedener Migranten-Initiativen, sagte Koschorreck.

Die lautstarke und bunte Demonstration verlief ohne Zwischenfälle. Jedoch musste die Polizei fünf jungen Neonazis aus Düren, Herzogenrath und Aachen einen Platzverweis erteilen. Sie hatten am Rande der Demoroute auf das Eintreffen der Nazigegner gewartet. Nachdem diese in Sichtweite erschienen waren, sprach die Polizei „wegen nicht auszuschließenden Provokationen“ präventiv die Platzverweise aus und drängte die Neonazis ab. Unter ihnen waren Mitglieder der „Kameradschaft Aachener Land“, der NPD und solche aus dem Umfeld des „Nationalen Widerstands Herzogenrath“. Mindestens zwei der Neonazis waren schon bei früheren Antinazi-Demonstrationen als Fotografen der Neonazi-Feindaufklärung „Anti-Antifa“ aufgefallen.

Jene Platzverweise hat die NPD unterdessen scharf kritisiert. „Wie fünf Menschen eine Demonstration mit hundertfacher Überzahl stören möchten, bleibt das Geheimnis der Polizei,“ schreibt die NPD in einem Text auf ihrer Homepage. Bei einem NPD-Aufmarsch am 22. September werde sich die „nationale Opposition an Recht und Gesetz“ halten. Jedoch bezweifele man angesichts angekündigter Gegenproteste, dass sich Gegendemonstranten „auch daran halten“. Sollten die Nazigegner den NPD-Aufzug stören, droht die NPD in dem Text an, „werden wir solange Demonstrationen [in Düren] veranstalten, bis es die antidemokratischen Kräfte gelernt haben.“

Beobachter der rechten Szene gehen unterdessen davon aus, dass NPD-Kreischef Ingo Haller als gewiefter Taktiker die fünf jungen Männer möglicherweise zu ihrem provokanten Auftritt verleitet haben könnte.

Zu den Protesten ist eine Bildergalerie HIER einsehbar. Um die Bilder sehen zu können muss der Browser Cockies akzeptieren, sonst erscheint eine Fehlermeldung. Interessierte Redaktionen melden sich bitte und fordern gewünschte Motive an. [© Klarmann]

Lesermeinungen zu diesem Beitrag (geben nicht unbedingt die Meinung vom KW wieder; KW behält sich Sinn wahrende Kürzungen vor)]
–– Sturmbund Aachen: „Ach Herr Klarmann...so schön ihre Bilder auch sind, so dumm ist auch die Antifa mal wieder. Auf dem Transparent der Antifa-Düren steht zwar eine Netz-Adresse, doch sollte eigentlich jeder wissen das man in der Adressleiste des Weltnetznavigators kein ‚ü’ eingeben kann. HAHAHA. Seien Sie einmal gespannt auf UNSERE Transparente für Düren Dann sehen Sie mal schöne Transparente, und nicht so komisch ‚hoddelige’ Bettlaken ...“
–– Klar, Mann?, Blogger: Am 13. August merkten wir in diesem Blog an, dass nur noch Zuschriften veröffentlicht werden, die ein Mindestmaß an Rechtschreibung, Stil und Zeichensetzung erfüllen. Denn: Wer Deutschland liebt, soll auch deutschlich schreiben können! Aus diesem Grund konnte eine Zuschrift zu diesem Beitrag nicht publiziert werden. mik
(Ergänzung am 19. August, 10.40 Uhr, gepostet)
20.8.07 22:29
 



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