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GegenRechts/Fotos: Rund 300 Menschen sagen Schluss mit Nazis

Aldenhoven. Die ehemalige Bergarbeitergemeinde dürfte heute ihren größten Protest seit der Schließung der Grube Emil Mayrisch Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre erlebt haben. Rund 300 Menschen versammelten sich am Samstagmorgen im Aldenhovener Ortskern am Bergbaudenkmal und demonstrierten gegen Rechtsextremismus. Grund dafür war der Umstand, dass an der morgigen Bürgermeisterwahl auch ein NPD-Kandidat antritt.

Zeitgleich hielt der NPD-Kreischef von Düren und NPD-Kandidat, Ingo Haller aus Inden-Pier, mit drei „Kameraden“ und einer handvoll interessierten Jugendlichen einen Infostand vor der Kirche ab. Aus Protest gegen die NPD läuteten zeitweise auch die Glocken der katholischen und evangelischen Kirche. Einige Menschen und Geschäftsleute hatten statt einer Teilnahme an der Kundgebung Plakate oder Handzettel gegen die NPD in ihre Fenster gehängt.

An der Antinazi-Kundgebung nahmen Vertreter verschiedener Parteien und Wählerinitiativen, Vereine – u.a. der örtliche türkische Kulturverein – und Initiativen teil. Die Feuerwehr war zur Unterstützung mit einem kompletten Löschzug zur Kundgebung ausgerückt. Prominenteste Nazigegner waren u.a. der DGB-Chef für die Region, Heinz Kaulen, die Bürgermeisterkandidaten Lothar Tertel (parteilos, für die CDU) und Raul Pöhler (SPD), der aus Altersgründen scheidende Bürgermeister Emil Frank (parteilos), der SPD Kreischef Dietmar Nietan sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz.

Die NPD hielt zudem ersten Informationen zufolge mit rund fünf Personen einen Infostand in der Dürener Innenstadt ab. Dort hatte das Dürener „Bündnis gegen Rechts“ in der Nähe einen Stand gegen die NPD organisiert. Laut NPD hielt die Partei ebenso in Jülich einen Infostand ab, ersten Infos zufolge ohne Gegenproteste. In Stolberg, wo der Ratsherr und Aachener NPD-Chef Willibert Kunkel einen NPD-Stand vor dem Rathaus angemeldet hatte, fand laut örtlicher Antifaschisten kein Stand der rechten Partei statt. Das örtliche „Bündnis gegen Radikalismus“ hielt dennoch mit rund 15 Personen einen Infostand gegen Rechtsextremismus vor dem Ratshaus ab.

Zu den Protesten und dem NPD-Infostand in Aldenhoven ist eine Bildergalerie HIER einsehbar. Um die Bilder sehen zu können muss der Browser Cockies akzeptieren, sonst erscheint eine Fehlermeldung. Interessierte Redaktionen melden sich bitte und fordern gewünschte Motive an. [© Klarmann]
11.8.07 15:38
 



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